
Verbesserte Fehlerbenachrichtigung
Am 18.10.2023 um 10:00 Uhr werden wir ein Update unserer Fehlerbenachrichtigungen veröffentlichen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die kommenden Änderungen und wie die Benachrichtigungen, die Sie ab dem 18.10.2023 erhalten, aufgebaut sind.
Bisher wurde pro Nachricht, die aufgrund von Fehlkonfiguration oder aus technischen Gründen fehlgeschlagen war, eine Fehlerbenachrichtigung per E-Mail versendet. Dadurch erhielten vor allem Kunden mit einem hohen Nachrichtenvolumen eine große Anzahl an Benachrichtigungen. Diese Benachrichtigungen wurden im Zweifelsfall als Spam eingestuft. Außerdem boten die Einzelbenachrichtigungen pro fehlgeschlagener Nachricht nur einen geringen Mehrwert, weil viele Benachrichtigungen auf dieselbe Fehlerursache hinwiesen oder wenn der zugrundeliegende Fehler eine schnell zu lösende, technische Ursache hatte.
Zukünftig werden in den Fehlerbenachrichtigungen daher die Nachrichten pro Fehlerart zusammengefasst. Zwischen folgenden Arten an Fehlern wird dabei unterschieden:
- „Temporär nicht zustellbar“: In diesem Fall wird weiterhin innerhalb des festgelegten Gültigkeitszeitraumes versucht, die Nachricht zuzustellen. Wenn eine Nachricht temporär nicht zustellbar ist, kann die Ursache z.B. darin liegen, dass ein Zertifikat nicht rechtzeitig ausgetauscht wurde.
- „Nicht zustellbar“: In diesem Fall besteht aus technischen Gründen oder wegen einer Fehlkonfiguration keine Möglichkeit, die Nachricht zuzustellen. Es wird daher auch kein erneuter Zustellversuch unternommen. Ein solcher Fehler kann z.B. auftreten, wenn die GLN des Empfängers nicht vorhanden ist.
Es wird pro Fehlerart eine Benachrichtigung im festgelegten Intervall versendet. Je nach Einstellung des Intervalls werden alle Nachrichten, die innerhalb von z.B. 10 Minuten fehlschlagen, in einer Fehlerbenachrichtigung zusammengefasst. Die beiden Fehlerarten werden hierbei nicht vermischt. Ein detailliertes Monitoring und weitere Informationen zu den einzelnen Fehlerursachen finden Sie wie bisher auch in der App „B2B Routing“.
Folgendes Beispiel macht die Optimierung deutlich: Wenn z.B. 8 Nachrichten mit zwei unterschiedlichen Fehlerursachen „nicht zustellbar“ sind, sehen Sie in der Fehlerbenachrichtigung folgende Übersicht:

Zuvor wären 8 einzelne E-Mails versendet worden. Würden die Nachrichten nach 10 Minuten erneut versendet werden und der Fehler weiterhin bestehen, so würde dieselbe Fehlerbenachrichtigung erneut an Sie gesendet werden.
Das gleiche gilt für Nachrichten, die „Temporär nicht zustellbar“ sind, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass überhaupt keine Fehlerbenachrichtigung generiert wird, wenn die Nachrichten innerhalb der 10 Minuten doch noch zugestellt werden. Siehe Beispiel unten für mehr Details.
Wichtiger Hinweis: Sobald weitere Nachrichten hinzukommen, deren Zustellung fehlschlägt, oder sich der Status der bisher fehlgeschlagenen Nachrichten ändert, wird eine erneute Fehlerbenachrichtigung versendet, auch wenn das festgelegte Versandintervall noch nicht überschritten ist.
Beispiel:
100 Nachrichten werden in sehr kurzer Zeit versendet. Der Gültigkeitszeitraum ist standardmäßig auf 4 Tage eingestellt. Der Empfänger ist nicht erreichbar.
Bisher wären dabei innerhalb von ca. 3 Minuten 100 Fehlerbenachrichtigungen generiert worden und weitere 100 Fehlerbenachrichtigungen nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums von 4 Tagen ohne Zustellung.
Zukünftig werden deutlich weniger Fehlerbenachrichtigungen generiert, z.B.:
- 0 Fehlerbenachrichtigungen bei Zustellung der Nachrichten innerhalb von 10 Minuten
- 2 Fehlerbenachrichtigungen bei Zustellung der Nachrichten innerhalb von 20 Minuten (siehe Screenshots am Ende)
- 9 Fehlerbenachrichtigungen bei Ablauf des Gültigkeitszeitraums ohne Zustellung der Nachrichten


Für Fragen steht Ihnen Sergej Frank (s.frank@seeburger.de) gerne zur Verfügung.
